
Innovation trifft Nachhaltigkeit
Neue Werkstoffe. Intelligente Konstruktionen. Nachhaltiger Bootsbau.
Pohlus-Boot: Wenn Bioökonomie Fahrt aufnimmt.
Das Ingenieurbüro Riverchild entwickelt das Pohlus-Boot neu. Im Mittelpunkt stehen die konstruktive Weiterentwicklung und die Frage, wie sich innovative Bootstechnik mit ressourcenschonenden Werkstoffen verbinden lässt.
Unser Ansatz: Konstruktion, Materialauswahl und Lebensdauer gemeinsam betrachten – statt nur einzelne Bauteile durch andere Materialien zu ersetzen.
Unsere Entwicklungsarbeit
Konstruktion: Das Pohlus-Boot technisch neu denken und die Anforderungen an Funktion, Sicherheit und Fertigung berücksichtigen.
Werkstoffe: Das Potenzial biobasierter Verbundwerkstoffe für den Bootsbau untersuchen und geeignete Lösungen bewerten.
Lebenszyklus: Rohstoffgewinnung, Herstellung, Nutzung, Reparatur und Verwertung in die Entwicklung einbeziehen.
Umweltwirkung: CO₂-Emissionen, Ressourceneinsatz und mögliche Zielkonflikte über den gesamten Lebenszyklus vergleichen.
Bioökonomie – den gesamten Lebenszyklus denken
Die Nationale Bioökonomiestrategie der Bundesregierung fördert den Wandel zu einer stärker biobasierten, ressourcenschonenden Wirtschaft. Riverchild orientiert seine Entwicklungsfragen an diesem Leitgedanken: Weniger Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen, langlebige Produkte und ein bewusster Umgang mit Materialien.
Biobasiert bedeutet nicht automatisch klimafreundlich. Entscheidend ist die Umweltbilanz von der Rohstoffgewinnung bis zum Lebensende des Produkts.
Biocomposites – Werkstoffe mit Potenzial
Biocomposites sind Verbundwerkstoffe mit mindestens einer biobasierten Komponente. Naturfasern und biobasierte Harzsysteme können neue Möglichkeiten eröffnen. Ob sie sich für ein Boot eignen und tatsächlich Umweltvorteile bieten, muss anhand technischer Eigenschaften und des gesamten Lebenszyklus geprüft werden.

Naturfasern + Biopolymere
Natürliche Fasern können in vielen Bereichen Glasfasern oder Kohlefasern ersetzen. In Automobilen bereits eingesetzt, warten noch zahlreiche Einsatzbereiche, auf den Einsatz von umweltfreundlichen Materialien.
Wir arbeiten und entwickeln Lösungen, die bioökonomisch sinnvoll sind: Treibhausgase reduzieren, umweltfreundlich, nachhaltig und energieeffizient.
Damit erreichen wir eine signifikante Reduktion der Emissionen.

Nicht nur im Automobilbau werden Naturfasern bereits in nennenswertem Maße in umweltfreundlichen Bio-komposites eingesetzt.

Gesundheitschädliche Polymere z.B. Bisphenol A wird nach wie vor eingesetzt. Verantwortung heißt, diese Stoffe aus dem Verarbeitungszyklus zu entfernen, ansonsten sind Gesundheitsrisiken unvermeidlich.

Die Hanf- oder Sisalfasern sind eine mögliche, ökologische Alternative zu künstlichen Fasern, wie Kohlen- oder Glasfasern.
